Stand 20.11.2016

Liebe Igel-Freunde,

am Mittwoch 23.11.16 ist die Station in Zierenberg ab Mittag nicht besetzt.



Wir traueren um Tamme Hanken, ein immenser Verlust für die Tierwelt.

Tamme, hab Dank für Dein unermüdliches Wirken und Dein großes Herz!



Der „Maus-TürÖffnerTag“ der WDR „Sendung mit der Maus“ am 3. Oktober in der

Igel-Arche lief super mit rund 260 großen und kleinen Igel- und Maus-Fans.



Wir sind für Euch und die Igel da, in dringenden Fällen auch rund um die Uhr telefonisch unter:

056 06-551 68 46 _ oder _ 017 44 812 591 kostenfreie 7x24 h Hotline.

Eventuell mehrfach versuchen, wir haben 4 Amtsleitungen, nicht alle sind ständig besetzt und Beratungsgespräche werden so lange geführt, wie sie eben dauern.

Anrufe mit unterdrückter Rufnummer landen auf dem AB. Innerhalb Deutschlands rufen wir gern zurück, hinterlasst Euren Namen, Wohnort, Festnetzrufnummer und den Grund Eures Anrufes.

Termine in einer unserer Stationen nur nach vorheriger Vereinbarung!

Der Igel-Arche e.V. ist ein Naturschutzverein spezialisiert auf Igel im 20. Jahr mit über 1000 Mitgliedern europaweit, organisiert als Solidargemeinschaft. Wir erhalten keinerlei Zuschüsse und müssen alles selbst
finanzieren. Die Versorgung von etwa 800 Igeln jährlich und der Betrieb zweier Stationen, die große in Zierenberg bei Kassel, nur 10 Min. von der Autobahn, mit einem Haus, sehr weitläufigem Freigehege und Seminarraum, bedarf erheblicher Anstrengungen um jeweils mit einer schwarzen Null das Jahr abschließen zu können. Alle unsere Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig. Wir suchen ständig engagierte Menschen zum mitmachen.

Die Mitgliederversammlung hat daher 2014 beschlossen nur mehr Igel in Verbindung mit einer Patenschaft stationär aufzunehmen, um Überbringer in die Mitverantwortung zu nehmen. Ein einzelner oder kleine Stammgruppe kann dauerhaft die finanziellen Belastungen nicht stemmen.
Ambulante Behandlungen, persönliche Beratungen und unsere 7x24 Hotline bieten wir weiterhin kostenfrei an, erbitten jedoch eine adäquate Spende.
Jeder gebe, was er gemessen an seinem Einkommen verantworten kann.

Zum Verständniss:
Die Unterbringung und Versorgung eines Igels pro Monat bedarf rund 150,- €, kommen OPs oder langwierige Behandlungen hinzu können es schnell mehrere hundert Euro werden. Für uns bedeutet dies, dass ein
Sorgentier 15 Paten bedarf, wenn jeder 10,- € pro Monat spendet.

Zum Vergleich:
Tierheime erhalten von den Kommunen pro Fundtier Zuschüsse zwischen 15,- und 35,- € pro Tag, das sind 450,- bis 1050,- € pro Monat. Aufwendige Behandlungen werden einzeln abgerechnet.

Unser System in Deutschland, warum nehmen Tierheime in der Regel keine Wildtiere auf? Igel sind Wildtiere und gelten somit als „herrenlose Tiere“, für die es keine Unterstützung gibt. Hunde und Katzen gelten als „Fundtiere“, wobei man hier davon ausgeht, dass diese einen Eigentümer haben, dem man die entstehenden Kosten aufbürden kann - wenn er sich meldet. Die Behörden treten mit ihren Unterstützungen an die Tierheime somit nur in „Vorleistung“.